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Stiftung für Bären
Dienstag - 23.10.2012 - 23:16 Uhr

Erste Ergebnisse zur Beratung für Bären Jette

Stiftung für Bären - Hits: 2986

Sicher haben Sie die Medienmeldungen schon verfolgt und den ersten positiven Ausgang studiert.
Natürlich fanden wir das Treffen offen und fruchtbringend, allerdings wollen wir nicht verhelen, dass wir erst positive Ergebnisse sehen wollen, bevor wir überschwänglich von Erfolgen berichten.
Welche Fakten wurden angesprochen?

1. Von Calbe gab es nie eine Anfrage, die Bären in den Bärenpark Worbis zu übernehmen, auch nicht 2002 bevor die Bärenbolle gebaut wurde.
2. Unser früherer Kollegen und Leiter des Bärenparks Worbis, Herr Lagemann, war in Calbe und hat die Ideen der Interessengemeinschaft angehört. Im vorliegenden Schriftverkehr ist der Nachweis erbracht, das wir keine Zustimmung für diese Erweiterung erteilt haben. In diesem Schreiben hat er unsere Hilfe und Fachberatung angeboten und jegliche Ideen für die Aufnahme von Jungbären abgelehnt.
Diese Dokumente liegen im Original vor.

Unser Grundsatz: Jette wird in dem hohen Alter nicht mehr in ein Alternatives Tierschutzprojekt umgesetzt. Auch eine Erweiterung bringt keine gravierende Änderung des derzeitigen Zustandes.
Aufwand und Nutzen stehen dazu in keinem Verhältnis.

Wir haben einen Maßnahmenplan einfach und verständlich erstellt, damit dieser sowohl von den Tierpflegerinnen, den Vorgesetzten vom Bauhof, bis hin zum Bürgermeister nachvollziehbar ist.

Inhalt des Planes sind drei wichtige Schritte:
1. mehr Zeit der Tierpfleger für das Tier um zu beobachten: was sind die wichtigsten Verhaltenselemente von Jette
2. Gestaltung der Winterhöhle für optimale klimatische Bedingungen
3. Sicherungszaun und Verbotszone am oberen Bereich (um die Grube und im Mauerbereich der "Bolle" ) , damit das Tier nie von oben belästigt werden kann.









Diese Termine stehen zum 31.0ktober 2012
Das hat der Bürgermeister vor den Medien zugesichert.
Eine weitere wichtige Aussage: "Es wird nie wieder Bären nach dem Ableben von Jette in dieser Anlage geben"

Es folgte eine anschließende Beratung mit dem Bürgermeister, dem Leiter vom Bauhof und dem betreuenden Tierarzt Dr. Hohmann im Rathaus von Calbe.
Hier haben wir die gesamten Ideen kurz durchgesprochen und erläutert. Leider wurde die Tierpflegerin zu diesem Gespräch nicht hinzugezogen. Es ist aber vereinbart, einen ständigen Kontakt zu halten.

Wir werden die Umsetzunmg dieser Maßnahmen kontrollieren und Sie auf dem Laufenden halten.

Allen Freunden die diese Kampagene, entwickelt über Facebook, unterstützt haben gilt unser herzlichster Dank.

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Reaktionen in den Medien:

Beitrag beim MDR

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