Stiftung für Bären
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Mittwoch - 09.05.2012 - 00:30 Uhr

Senftenberger Bären kommen!

Stiftung für Bären - Hits: 106

Nur noch wenige aufregende Tage, dann wird die Spannung ihren Höhepunkt erreichen, dann werden die Bären losgelassen.

Unser Kalender ist voll von Feiertagen, die alle einen Sinn haben. Warum sollen wir hier im Bärenpark Schwarzwald in diesem Jahr nicht noch einen Neuen hinzufügen? Ein Anlass ließe sich schon finden. Zum Beispiel Dienstag, der 15.Mai 2012 Dieser Tag ist in jedem Fall in guter Gesellschaft. Hinter ihm liegt der Muttertag und direkt vor sich hat er den Vatertag. Na wenn da kein Bärentag dazwischen passt!ur noch wenige aufregende Tage, dann wird die Spannung ihren Höhepunkt erreichen, dann werden die Bären losgelassen. ... » mehr

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Montag - 16.04.2012 - 19:06 Uhr

Wer die Zucht von Bären in Deutschland zulässt, handelt unverantwortlich!!

Stiftung für Bären - Hits: 125


Das ist unsere Einschätzung zu dem erneuten Skandal in Tripsdrill.

Drei Bärenwelpen sollen auf einer Anlage von fast 3.500 m² ihr weiteres Leben verbringen. Nach den Aussagen der Betreiber in Tripsdrill könnte man auf dieser Anlage 7 Bären dauerhaft halten. Ergo stehen jedem Tier 500 m² zu.
30 - 40 Jahre auf 500 m² - ist das nicht ein bisschen „viel“ für einen Bär?

Welche Philosophie steckt dahinter?

Laut Aussage von Angestellten aus Tripsdrill, ist der Bär ein Gewohnheitstier. Wenn man ihn füttert, ist er nicht gefährlich. Er kann in Gefangenschaft 40 Jahre alt werden und wir haben die Möglichkeit Ihnen zu zeigen, wie toll die Tiere sind. Weil es ihnen gut geht vermehren sie sich sogar!



Liebe Besucher von Bärenbabys: Sie sind Opfer von Menschen, die jahrzehntelanges Tierleid produzieren, in Kauf nehmen und nicht aufhören, immer wieder Tierattraktionen zu schaffen. Kein Tier wildlebender Art kann in Gefangenschaft sein artgemäßes Verhalten ausleben.
Die Anlage in Tripsdrill ist alles andere als optimal, obwohl es auch noch schlechtere gibt.

Wir erwarten, das die Behörden endlich Initiativen ergreifen, um ernsthaft zu prüfen, ob das Züchten von Wildtieren in Gefangenschaft notwendig ist.

Es ist absolut unmoralisch für uns Menschen, für 15 - 20 Minuten kleine niedliche Tierbabys zu sehen und sich über die nächsten 35 Jahre im Leben dieser Tiere in Gefangenschaft keine Gedanken zu machen.

Orsa, die Mutter der Bärenwelpen in Tripsdrill, war sichtlich gestreßt. Der Zugang zum Bärenhaus wurde ihr und ihrem Nachwuchs wegen der Besucherattraktivität gesperrt. Regelmäßig gingen die Kleinen zum Bärengitter des Vaters Balu, der logischerweise weggesperrt wurde. Jedesmal gab es ein mörderliches Gebrüll zwischen Orsa und ihm. Vor lauter Aufregung flüchteten die Kleinen teilweise auf den Rücken der Mutter. Orsa war so aufgeregt, das sie nicht mehr das Wasser halten konnte.
Nach diesen Aufregungen wurde es in der Box von Balu hektisch. Er schlug gegen die Gitter und randalierte aufgebracht. Logisch - das Tier ist jetzt den ganzen Tag eingesperrt.

In der Anlage hatte Orsa die Möglichkeit, allein mit den drei Kleinen Erkundungen vorzunehmen. Doch wissen wir alle, das die Bärin in der Natur öfter mit den Jungen den Schutz sucht und daher in der Nähe der Höhle bleibt, um die Welpen anschließend zu wärmen. Unsere Bilder zeigen eher die Verzweiflung des Muttertieres, da es immer wieder den Blicken und Geräuschkulissen der Besucher ausgesetzt ist. Letztendlich hat sie sich in eine Ecke zurück gezogen und die Kleinen zu sich genommen. Auch hier waren sie den Blicken der Besucher ausgesetzt, von denen die meisten dies als eine entzückende Geste der Bärin empfanden. Orsa konnte nur schwer zur Ruhe kommen und schreckte immer wieder auf, über die Sorge um ihren Nachwuchs.

Zur angekündigten Fütterungszeit um 14.45 Uhr, wurde von einem Pfleger über Mikrofon unter anderem mitgeteilt, das man die Tiere, nach Württembergischen Gesetz, nachts einsperren müsse. Wir kennen dieser Regel nicht - warum auch. Unsere Bären in Worbis und auch im Schwarzwald halten sich rund um die Uhr im Freigelände auf und dass zu jeder Jahreszeit. Ausnahmen sind Krankheiten und besondere Pflege.

Wir werden diese Haltung in Tripsdrill intensiv im Auge behalten und auch mit der neuen Tierschutzbeauftragten von B-W in Verbindung treten. Dieses sogenannte "Wildparadies" ist weder für die Zucht, noch für die 6 Bären geeignet. Abgesehen davon wissen wir, dass es den Betreibern nur wenig um die Tiere, als vielmehr um die zahlenden Besucher geht.

Zugegeben, es gibt schlechtere Anlagen. Man gibt sich Mühe, diese auch als besser gegenüber den Anderen darzustellen. Aber schon die typischen Schaufütterungen zeigen, das dies nichts mit Respekt des Menschen gegenüber dem Tier zu tun hat. Mehr als 200 Besucher nehmen an solchen terminierten Fütterungen teil. Die Tiere wissen natürlich immer, was passiert und verhalten sich dementsprechend nicht natürlich.

Wir möchten darauf verweisen, das Katja in Worbis die Bärin ist, die Tripsdrill als erste Zirkusbärin aus dem Zirkus Bambini aufgenommen hat, gemeinsam mit zwei weiteren Bärinnen, die leider nicht mehr am Leben sind. Welche Irreführung man hier betrieben hat, zeigt das Video. Schon damals war Katja schwer gestört, sie hatte diesen "Betreuer" bei der Schaufütterung verletzt.

http://www.youtube.com/watch?v=MaScsO8BxN0&feature=related

Gelernt hatte man daraus wohl nichts, es ist ja spektakulär. Immer noch zeigt man sich gegenüber den Besuchern als Beherrscher der Wildnis.
Später wurde Katja in den Wildpark nach Rheinböllen abgeschoben, zur Vergesellschaftung mit Benno, der Katja aber gar nicht mochte. Logisch, denn auch Bären haben durchaus Antisympathien. Weil aber nun beide Tiere das Bärenareal abwechselnd nutzen mussten, wurde die „böse“ Katja, weil sie den armen Benno nicht mochte, immer wieder in die kleine Box gesperrt.
Erst eine Umsiedlung nach Worbis sollte das Problem lösen. Wie schwer es Katja hatte und teilweise noch hat, wissen wir alle. Darüber machen sich Besucher, die eben mal für 15-20 Minuten den Besuch von Bärenwelpen als toll empfinden, keine Gedanken.
Was bleibt sind Gelder, die unwissende Menschen für das Leid der Tiere ausgeben.
Im Interesse der Tiere, werden wir unsere Kritiken verschärfen und bitten Sie darum, uns bei dieser Arbeit zu unterstützen.

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Donnerstag - 12.04.2012 - 08:26 Uhr

Die einen verschwinden spurlos, andere tauchen unerwartet auf…

Stiftung für Bären - Hits: 89



Bärin Jurka wurde aufgrund menschlichen Versagens zum Problembär gemacht. Der freien Wildbahn entrissen kam sie in Gefangenschaft. Ihren Sohn Bruno ereilte 2006 der Tod durch Abschuss. Hoffentlich behält die Bevölkerung bei M 13 nun einen kühlen Kopf.
Foto: Markus Breig

Vor einigen Tagen noch hat die STIFTUNG für BÄREN von den traurigen Nachrichten des WWF erfahren, dass die österreichischen Bären spurlos verschwunden und damit zum zweiten Male als ausgerottet gelten müssen, da folgt schon eine überraschende Neuigkeit aus der Schweiz:
Ein zweijähriger Bärenjunge ist im Engadin gesichtet und nachweislich gefilmt worden. Mittlerweile wurde er als „M 13“ identifiziert und ist somit ein Nachkomme des Wiederansiedlungsprojektes aus dem Trentino. Von Italien ist er also in die Schweiz eingewandert.
Zwar zeigt er als junger, unerfahrener Braunbär keine große Scheu vor dem Menschen, doch dass er wie Bruno und seine Mutter Jurka zu Problembären werden könnte, glaubt der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi nicht: „Im Unterengadin liegt immer noch sehr viel Schnee. Deshalb muss sich der Bär in der Talsohle bewegen. (…) Es gibt ganz scheue Bären und dann wiederum gibt es andere, welche die Menschen zwar zur Kenntnis nehmen, aber sonst keinerlei Probleme bereiten.“ Außerdem gebe es keinerlei Verwandtschaft zu Bärin Jurka.

Freud und Leid für Europas wildlebende Bärenpopulation liegen also in diesen Tagen dicht beieinander. Die STIFTUNG für BÄREN freut sich über die Rückkehr wildlebender Arten wie Bär, Wolf, Luchs oder Wildkatze. Bleibt zu hoffen, dass die Bevölkerung dieses Mal einen kühlen Kopf und das Schießeisen im Gurt behält!


Quellen: Nachrichtenagentur sda, Basler Zeitung

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Dienstag - 20.03.2012 - 20:15 Uhr

Bären -Babys tot!

Stiftung für Bären - Hits: 154


Kaum eine Woche ist es her, dass man mit großem Medienrummel die Geburt von 3 „süßen“ Bärenwelpen im Wildpark Knüll verbreitete. Heute hat uns die Nachricht erreicht, dass alle drei nicht mehr am Leben sind.
Schon bei der ersten Meldung hat die STIFTUNG für BÄREN Kritik geübt, denn die Nachzucht von Bären ist eine beliebte, aber aus Sicht des Tierschutzes unverantwortliche Vorgehensweise in der Bärenhaltung.
Auch dieser Fall belegt unsere begründeten Einwände zur Zucht der Tiere, 2010 – drei Jungtiere, nicht vermittelt, 2011 – drei zusätzliche Jungtiere, Zukunft ungewiss.
Drei Unterbringungsprobleme sind nun „gelöst“. Man fragt sich, ob man froh oder traurig sein soll. Ein Trost ist für uns, dass den Welpen eine ungewisse Zukunft, in bestenfalls nicht tiergerechter Haltung erspart geblieben ist.
Jetzt läuft die Ursachenforschung auf Hochtouren. Wahrscheinlich findet man sogar eine medizinische Ursache, die die Euthanasie der zwei überlebenden Jungtiere im Nachhinein rechtfertigt.
Nach Meinung der STIFTUNG für BÄREN, hätte den Kleinen dieses Schicksal aber erspart bleiben können, wenn man von Vorn herein verantwortungsvoll gehandelt und, wie gefordert, auf eine Nachzucht verzichtet hätte.
Allein aus den Umständen der Haltung heraus, sind viele Gründe für den Tod der Bärenwelpen zu finden: Die Anlage des Wildparks Knüll umfasst ca. 7.000 Quadratmeter. Auf dieser Fläche lebten bis gestern 2 erwachsene, 3 halbwüchsige und 3 (2) junge Bären, zusammen mit einem nicht gerade kleinen Rudel Wölfe. Das sind über 60 Pfoten, die sich ständig über diese Fläche bewegen. Gras und Kräuter haben da keine Chance, also bleiben 7.000 Quadratmeter nackte Erde ohne Grün, ohne Deckung, ohne Rückzugsmöglichkeit. Eine solche Anlage wird dann schnell zum Stressfaktor, wenn man sich nicht einmal aus dem Weg gehen kann. Wer von uns möchte so wohnen?
Ein weiterer Stressfaktor ist das nächtliche Wegsperren der Bären. Eine Mutter mit 3 Säuglingen, die von ihren 3 Teenagern genervt wird und sich zudem noch mit einem unzufriedenen Vater auseinandersetzen muss, der von ihr ständig die Erfüllung ehelicher Pflichten einfordert, und das auf engstem Raum! Welche Mutter hält das aus?
Die Übertragung der Situation auf menschliche Verhältnisse ist gewiss nicht professionell und seriös, aber so wird es vielleicht verständlicher, mit welchen Situation die Bärenmutter ständig konfrontiert war.
Es gibt Hoffnung, dass diese tragische Entwicklung zu einem Umdenken führt und für die Zukunft der richtige Weg eingeschlagen wird… Und dieser kann nur heißen: Keine weitere Nachzucht mehr von Bären in Gefangenschaft!

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Dienstag - 20.03.2012 - 09:26 Uhr

Kleine Bärchen in Knüllwald sorgen nun für Unmut

Stiftung für Bären - Hits: 107

Die erhoffte positive Resonanz in den Medien schlägt um, selbst die hessische Tierschutzbeauftragte Dr. Madeline Martin, bringt ihr Unverständnis zu dem Vorfall im Knüllwald zum Ausdruck. Wir haben mit den Redakteuren der HNA intensive Gespräche geführt und plausibel gemacht, dass die Geburt der Drillinge nichts mit einer Sensation zu tun hat, sondern einfach nur Dillitantismus ist. Aus Tierschutzsicht eine Katastrophe wenn man glaubt, dass sich die Situationen der in Gefangenschaft lebender Bären in Deutschland verbessert. Es gibt keine artgerechte Bärenhaltung in Deutschland, das schaffen auch wir nicht. Bären gehören nicht hinter Gitter und schon gar nicht in Gefangenschaft gezüchtet, sie werden degeneriert und ein Leben lang zur Belustigung von Menschen gehalten, einen wirklichen Wert haben diese Tierpräsentationen nicht.

Wir haben nicht das Ziel als Einrichtung 100 Jahre zu existieren, unsere Bären sind derzeit die Botschafter für ihre wildlebenden Artgenossen und die die Aufklärung zu dem Leid der Tiere, welche Menschen an diesen Tier verursacht haben.

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Samstag - 10.03.2012 - 11:48 Uhr

Sorgenvolle Bärchen

Stiftung für Bären - Hits: 492 Produktion von Wegwerfbären entwicklet sich wieder


Glückwunsch zur Geburt der Bärendrillinge im Knüllwald???

Politiker und Besucher klatschen dem Verantwortlichen zu. Wieder sind niedliche, kleine Braunbären zu bestaunen. Ein toller Zuchterfolg.
Die STIFTUNG für BÄREN wagt einen Blick hinter die Kulissen.
Die nach Maßstäben des Tierschutzes nicht gerade üppig bemessene Wolf- und Bärenanlage hat auch Schattenseiten. Vergessen sind offenbar die Sympathieträger- letzten Bärendrillinge Jahr aus dem Jahr 2010. Eben noch eine Attraktion jetzt schon ausgemustert vom Publikum und den Verantwortlichen, denen sie von Geburt an ausgeliefert sind. Acht Bären müssen ... » mehr

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Sonntag - 04.03.2012 - 10:06 Uhr

Bärenwohl vor Tradition

Stiftung für Bären - Hits: 140 STIFTUNG für BÄREN setzt sich für Bären in Senftenberg ein


Aus traditioneller Sicht heraus leben im Tierpark Senftenberg noch drei Braunbären. Lange Zeit als Identifikationssymbol der Bürger der Stadt angesehen, haben die neuen Betreiber glücklicherweise die Einsicht, dass die beengte Haltung schon lange nicht mehr einer modernen und tiergerechten Anlage entspricht.

In einer großen Beratungsrunde, die im Februar im Tierpark Senftenberg stattfand, wurde gemeinsam über die Zukunft der drei Bären beraten und die Möglichkeiten einer Alternative abgewogen. Das Bärengehege ist nicht nur in Kritik geraten, es ist aus der Sicht von uns geradezu mittelalterlich und kann die Bedürfnisse von Braunbären nicht im Geringsten erfüllen. Größe und Ausstattung entsprechen dem Standard der 60iger, einer Zeit in der man Braunbären förmlich präsentiert hat. Ein Um- oder Neubau ist aus Kostengründen, der dortigen Hochwassergefahr durch die südliche Begrenzung vom Fluß „Schwarzen Elster“ und der historischen Bauten in der Nachbarschaft nicht realisierbar. Für die drei Bären wäre ein Areal von 3 bis 5 ha durchschnittenes Gelände mit viel Vegetation und optimalen Wasserbedingungen notwendig. Wer kann diese Voraussetzung in Senftenberg bieten? Wer hat das Finanzbudget , um diesen attraktiven Wildtieren, deren Lebensraum in der Natur bis zu 400km² bestehen kann, überhaupt ein annäherndes Verhaltensspektrum zu bieten?

Wir haben noch niemanden gefunden, der sich diesen Herausforderungen stellen kann. Deshalb haben wir, die STIFTUNG für BÄREN, mit dem Betreiber vereinbart, die Bären in optimale Einrichtungen zu vermitteln.
„Wir bemühen uns, für die drei Bären einen verhaltensgerechten Alterswohnsitz zu finden“, verspricht Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN. Ob nun von den drei Tieren in unseren Einrichtungen welche aufgenommen werden, steht noch in Frage…

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Sonntag - 27.11.2011 - 10:28 Uhr

Kein Applaus für Tierquälerei mehr: Schluss mit Zirkusbären!

Stiftung für Bären - Hits: 274

Hoffentlich sind Bärenschicksale wie von Kathi, Poldi oder Jimmy bald nur noch Geschichte…

Bärenstarke Neuigkeiten: Unterschriftenlisten, Demonstrationen und der unermüdliche Einsatz im Kampf gegen Tiermissbrauch zeigen endlich Erfolge: In einem neuen Gesetzesentwurf stimmte der Bundesrat am gestrigen Freitag, den 25. November für ein Verbot von folgenden Wildtierarten im Zirkus: Bären, Elefanten, Giraffen, Nashörnern, Affen und Flusspferden. Die Weichen sind also gestellt: nun ist der Bundestag am Zug.
Die STIFTUNG für BÄREN und andere Tierschutzorganisationen stehen den zuständigen Ministerien bereits beratend zur Seite um Möglichkeiten zur Unterbringung für die verbleibenden Zirkusbären zu schaffen.

Das ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung! Die STIFTUNG für BÄREN bedankt sich herzlich für Eure Unterstützung und Treue, die zu diesem Etappensieg beigetragen haben!

In Wanderzirkussen treten immer wieder Tierschutzprobleme bei Transport, Unterbringung und Dressur auf. Die Folgen sind Verhaltensstörungen, Krankheiten und sogar der Tod eines Tieres. Ihr kennt die ehemaligen Zirkusbären in unseren beiden Bärenparks in Worbis und im Schwarzwald und wisst, mit welchen schwerwiegenden und lebenslangen Spätfolgen sie zu kämpfen haben: Stereotypes Hin- und Herlaufen, schwere Arthrosen, Blindheit und andere Verletzungen.

In einem fahrenden Betrieb kann ein Bär weder seine natürliche Winterruhe halten, noch seinem Bewegungsdrang nachgehen. Und Fahrradfahren oder Rutschen gehört nun wirklich nicht zum angeborenen Verhalten. Neben dem kurzen Auftritt in der Manege verbringt dann ein Zirkusbär meist den Tag in einem engen Käfigwagen. Im Zirkus ist es schlicht unmöglich ein Wildtier verhaltensgerecht, geschweige denn artgerecht zu halten und somit ist das Verbot längst überfällig. 2003 scheiterte ein entsprechender Gesetzesentwurf an verfassungsrechtlichen Bedenken. Doch inzwischen schließt auch das Bundeslandwirtschaftsministerium ein Verbot nicht mehr aus. 13 europäische Staaten haben bereits ein vollständiges oder teilweises Wildtierverbot in Zirkussen erlassen. Das macht Deutschland (noch) zu einem Entwicklungsland in Sachen Tierschutz.

Doch jetzt sind wir voller Zuversicht: Bald ist Schluss mit Bären in deutschen Zirkussen!

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Dienstag - 27.09.2011 - 10:25 Uhr

Bärin-Maika-(Gedenk)Tag

Stiftung für Bären - Hits: 344

Bärin-Maika-(Gedenk)Tag

Am Sonntag, den 9. Oktober 2011 ist es wieder soweit. Wie jedes Jahr laden wir alle Bärenparkfans und die es noch werden wollen zu unserem Bärin-Maika-Tag ein, der aus Anlass des Welttierschutztages stattfindet. Dieses Mal stellen wir von unseren „B.W.L.ern“ (Bär, Wolf, Luchs), den Waldgeist, also den Luchs vor. Inzwischen ist der Luchs im Harz nämlich ebenso heimisch wie das Reh. Mit viel Glück findet man ihn sogar in den Wäldern rund um den Bärenpark. Mit einer Ausstellung, Vorträgen und Informationen wollen wir unseren Besuchern den Luchs näher bringen.

Diplom-Biologe und Umweltpädagoge Arne Willenberg, wird Vorträge über die größte europäische Katze um 11.00 und 14.00 Uhr halten. Ort: in der Notstation des Bärenparks. Auch die kleinen Besucher werden an diesem Sonntag viel Freude haben. Katzenhaftes Kinderschminken, Themenbasteln und ein Luchsquiz lässt erst gar keine Langeweile aufkommen. Selbstverständlich haben wir auch für Groß und Klein an das leibliche Wohl gedacht und werden unsere Gäste, wie gewohnt, mit Leckereien verwöhnen.

Ein weiteres Highlight wird an diesem Tag von der WSPA-Welttierschutzgesellschaft in unserem Park geboten. Die WSPA engagiert sich weltweit für den Tierschutz und veranstaltet bei uns ihren 4. Tierschutztag. Diese Organisation setzt sich seit über 20 Jahren international für den Bärenschutz ein. Dr. Jan Schmidt-Burbach, Wildlife Veterinary Programmes Manager der WSPA, wird für die Mitglieder in einem spannenden Fachvortrag über den Schutz von Bären referieren.

Wir heißen alle Tierfreunde herzlich Willkommen zu einem informativen Tag mit der Möglichkeit zu kommentierten Fütterungen und spannenden Tierbeobachtungen.

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Dienstag - 20.09.2011 - 11:51 Uhr

Schauspieler Hannes Jaenicke neuer „BärenBürger“

Stiftung für Bären - Hits: 877 Dreh im Bärenpark Schwarzwald für Doku über Brunos Brüder

Drehort: Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Achtung, und Action. Die Kameras sind auf Moderator und Schauspieler Hannes Jaenicke gerichtet. Er beginnt von Jurka und ihrem toten Sohn Bruno zu erzählen. Nach einer Weile ist ein Rascheln im dichten Gestrüpp des Hintergrundes zu hören und sie tritt in den Winkel der Objektive: Jurka ist eben doch ein Bärenstar. Denn sie ist neugierig.

Und genau diese Neugier raubte der ehemaligen Wildbärin ja auch ihre Freiheit. Angelockt und angefüttert von Menschen, verloren sie ihre natürliche Scheu und plünderte Hühnerställe und Schafherden. Dieses fehlgeleitete Verhalten, die Futtersuche in der Nähe menschlicher Siedlungen, wurde ihrem Sohn Bruno zum Verhängnis. Als sogenannter „Problembär“ deklariert wurde er 2006 in Bayern erschossen. ... » mehr

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