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News-Archiv

Dienstag - 20.09.2005 - 15:30 Uhr

Panik statt Besonnenheit

Stiftung für Bären - Hits: 3455 Wenn Medien den Wolf verteufeln

17.09.2005 - 20:41 Uhr, Polizei Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (ots) - Gegen 08.30 Uhr erhielt die Polizei am
Samstag, 17.09.2005, die Nachricht, dass aus der Zoom-Erlebniswelt ein Wolf entlaufen ist. Das Tier hatte die Münsterstraße überquert und befand sich auf dem Brachgelände südlich des Kanals. Der Bereich
zwischen Üchtingstraße, Parallelstraße und Münsterstraße bot dem Limba-Wolf ideale Versteckmöglichkeiten. Die Gelsenkirchener Polizei zog aus den umliegenden Behörden des Regierungsbezirks weitere Beamtinnen und Beamte zur Unterstützung hinzu. Etwa 50 Polizeibeamtinnen und -beamte sowie Mitarbeiter der Zoom-Erlebniswelt umstellten das Brachgelände weiträumig. Mit Hilfe von hinzu gezogenen
Jägern und einem Polizeihubschrauber wurde das Gelände abgesucht.
Bisher hatte die Suche keinen Erfolg. Die Polizei und die Fachleute des Zoo weisen darauf hin, dass von dem Tier keine Gefahr ausgeht, wenn es sich nicht in die Enge gedrängt fühlt. Trotzdem sollten Kinder nicht allein draußen spielen. Hunde sollten nur an der Leine geführt werden. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wurde der Wolf noch
einmal in dem Brachgelände gesehen. Es gelang aber nicht, ihn zu fangen. Die Polizei machte im Wohnbereich rund um das Brachgelände Lautsprecherdurchsagen um die Bevölkerung zu informieren.

http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=726279

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