Alternativer Bärenpark ® Worbis

in Leinefelde-Worbis
täglich geöffnet: Mrz-Okt: 10-18 Uhr, Nov-Feb: 10-16 Uhr
Alternativer Bärenpark ®
Worbis
Duderstädter Straße 36a
37339 Leinefelde-Worbis
Tel. (0 36 074) 20 09 0
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Bärenbürger

Die Auszeichnung "Bärenbürger" erhalten Förderer des Projektes, die den Bärenpark in einer besonderen Art unterstützen; durch zahlreiche freiwillige Arbeitseinsätze oder mit hohen Geldspenden.

2003
BärenbürgerAm 31.7.2003 wurde der Bärenbürger für das Jahr 2003 ernannt. Ausgezeichnet mit diesem Titel wurde der 68 jährige Colorado ( Ludwig Dickmanns). Der Hobbyindianer lernte den Bärenpark im Sommer 2000 während eines Indianerfestes kennen und erkannte sofort, dass viele freiwillige Helfer für das Tierschutzprojekt gebraucht werden. So kam er direkt im Frühjahr 2001 zurück, diesmal allerdings nicht als Indianer, sondern als Helfer. Nachdem schnell deutlich wurde, das Colorados Geschicklichkeit und Ideen an allen Ecken im Park gebraucht werden, war er im Dienste der Bären als Mädchen für alles tätig. Von Reparaturarbeiten bis zum Entwickeln von neuen Spielgeräten für den Bäreninformationspfad gehen seine Tätigkeiten im Park. Bei der Aushilfe im Frühjahr 2001 sollte es auch nicht bleiben. Seit vier Jahren kommt Colorado nun 3-4 Monate jährlich in den Park, um zu helfen. Noch immer bereitet es ihm große Freude, seinen Beitrag an der Erhaltung und Erweiterung des Parks zu leisten.
Da der große Tierfreund überhaupt nichts von dem Titel des Bärenbürger wusste und die Arbeit aus reiner Tierliebe macht, war er von seiner Ernennung sehr überrascht. Wir möchten mit dieser Auszeichnung unsere Dankbarkeit ausdrücken. Wir hoffen, dass es noch viele Jahre geben wird, in denen Colorado seinen Lieblingsbären Goliath besucht, um für ihn und die anderen Vierbeinern des Parks zu arbeiten.


2002
BärenbürgerHelga Schreiber
wurde gegen 11 Uhr des 17. Juli 2002 vom Leiter des Bärenparks, Uwe Lagemann, als 300.000. Besucherin seit Bestehen des Bärenparks (1. Juli 1996) und somit auch als neue Bärenbürgerin begrüßt. Frau Helga Schreiber aus Bad Frankenhausen (Thüringen) hatte sich für diesen Tag einen Besuch des Bärenparks - gemeinsam mit Mann Joachim und den Enkelkindern Tina und Yvonne - vorgenommen. Besonders überraschend für Frau Schreiber: Sie war nicht nur der erwartete Jubiläumsgast, sondern erhielt als dieser einen Bildband über die Stadt Worbis, einen Worbi-Bären (nur erhältlich im Bärenpark) und die Bärenbürgerschaft.(v.l. ....,Uwe Lagemann, Helga Schreiber)


2001
Günter Schwartze
wurde wegen seiner unermüdlichen Leistungen im praktischen Tierschutz, besonders beim Transport und der Umsetzung unseres Wolfsrudels von Bayern nach Weilburg und weiter nach Worbis, als Bärenbürger ausgezeichnet. Als Bauingenieur hat er die Gehege A, B und D geprüft, die neue Gewöhnungstation mitgebaut und zahlreiche bautechnische Gutachten geleistet, das dem Verein viel Geld gespart haben. Günter Schwartze ist mit seinen vielen Helfern einer der aktivsten Bärenbürger bis zum heutigen Tag.


2000
BärenbürgerSuzanne und Martin
van Hees wurden im Dezember 2000 in Anerkennung ihrer tierpflegerischen Verdienste mit der Bärenbürgerschaft ausgezeichnet. Martin und Suzanne van Hees arbeiteten seit 1997 als Tierpfleger im Bärenpark. Sie haben wesentlich zum jetzigen Standard des Bärenparks beigetragen. Für ihre beispielhafte Arbeit wurden ihnen im Dezember 2000 vom Vorsitzenden der Aktion Bärenhilfswerk e.V., Rüdiger Schmiedel (Bildmitte), die Ehrentitel "Bärenbürger" verliehen.
Es war schon mutig von den beiden Holländern, sich im Februar 1997 für einen Neubeginn in Deutschland zu entscheiden! Beide arbeiteten seit vielen Jahren im nicht unbekannten Zoo in Rhenen (NL). Als sie von der Absicht der 1996 gegründeten Aktion Bärenhilfswerk e.V. erfuhren, in Deutschland und dazu noch in einer bis dato noch völlig unbekannten Kleinstadt einen Bärenpark für geschundene Braunbären zu errichten, erklärten sie sich bereit, Haus, Hof und Heimatland zu verlassen, um in Worbis Starthilfe zu geben. Was sie dann in Worbis vorfanden, war ein alter Tierpark, ein Konzept für einen "Alternativen Bärenpark" und einige Mutige, die an der Idee festhielten, hier ein in Deutschland ein Bärenparadies zu schaffen.
Was noch fehlte, waren Tierpfleger mit "Bärenverstand" und Bärenerfahrung, die den künftigen Schützlingen – verhaltensgestörten Bären - das Laufen in einer naturbelassenen Freianlage lehren sollten.
Was konnte die Aktion Bärenhilfswerk e. V. den Tierpflegern in Deutschland bieten? Trotz finanzieller Starthilfe für die Errichtung einer großen Bärenfreianlage durch das Deutsche Tierhilfswerk e. V. ein bescheidenes Gehalt, eine Menge Arbeit, daraus resultierende Arbeitszeiten über die reguläre 40-Stunden-Woche hinaus und eine interessante Herausforderung für die beiden Holländer: ein Tierschutzprojekt " in Kinderschuhen" bis bis hin zum Kompetenzzentrum aufzubauen.
Wir wussten von Anfang an, dass Suzanne und Martin irgendwann nach Holland zurückkehren werden, nämlich dann, wenn sie reichlich Erfahrungen an die Mitarbeiter weitergegeben haben und einschätzen, dass der Bärenpark auch ohne ihre Unterstützung weiteren Bären das Laufen lehren wird.
Acht Bären und ein Wolfsrudel wurden von Suzanne und Martin von 1997 bis 2000 "zu Worbisern gemacht" und genießen hier eine naturbelassene Freianlage von 40 000 Quadratmeter.
Nun haben sie sich neuen Aufgaben in Holland gestellt – natürlich im Dienste der Tiere.
So bedauerlich ihr Weggang aus Worbis ist, um so erfreulicher ist es für einen desolaten Zoo in Amsterdam. Hier wird Martin van Hees zukünftig Hand anlegen, um eine tiergerechte Stätte zu schaffen, und seine langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Tierschutzes einbringen. Erfahrungen, die er auch im Bärenpark Worbis gesammelt hat.
Suzanne van Hees wird ihren in der Bärenstadt Worbis geborenen Sohn Tobias betreuen und ihm das Laufen und die Muttersprache lehren, bevor auch sie wieder ihre Erfahrungen in einem niederländischen Tierpark einbringt.
Wir wünschen beiden "Hollis" viel Kraft für ihre neuen Aufgaben und ihr neues Leben in Holland!


1999
BärenbürgerIn Auswertung der Vereinsarbeit des Jahres 1999 wurde während der Jahreshauptversammlung der Aktion Bärenhilfswerk e.V. der Ehrentitel "Bärenbürger 1999" an den Tierfreund Felix Winter
Felix Winter hatte 1999 mehr als 300 freiwillige Arbeitsstunden im Bärenpark geleistet. Dafür wurde ihm während der Jahreshauptversammlung der Aktion Bärenhilfswerk e.V. am 07.April 2000 vom Vereinsvorsitzenden Rüdiger Schmiedel (links im Bild) der Ehrentitel "Bärenbürger" verliehen.


1998
Bärenbürger Heiko Prenissl
übergibt Siegfried und Roy in Las Vegas ein Video über den Bärenpark Worbis.
Der SKL-Millionär Heiko Prenissl aus Leinefelde erfüllte sich einen lang gehegten Traum und reiste mit seiner Frau im Mai 1999 nach Las Vegas, um sich u.a. die Show mit Siegfried und Roy und ihren weißen Tigern anzuschauen. Wichtig war es ihm außerdem, die Künstler hinter den Kulissen aufzusuchen um ihnen das Projekt "Alternativer Bärenpark Worbis" vorzustellen. Heiko Prenissl wurde vom Trägerverein des 1.Alternativen Bärenparks Deutschlands in Worbis (Thüringen), der Aktion Bärenhilfswerk e.V., am 16.April 1999 zum "Bärenbürger" ernannt.
Heiko Prenissl spendete dem Bärenpark einen Teil seines Lottogewinns - 20000DM. Außerdem war es seine Idee, während seines Las Vegas-Aufenthaltes die Künstler Siegfried und Roy aufzusuchen um ihnen Informationsmaterial, Bärenpark-T-Shirt und ein Video mit Fernsehmitschnitten über den Bärenpark zu überreichen.
Am 16.Mai 1999 kam das Treffen zustande. Siegfried und Roy beglückwünschten die Aktion Bärenhilfswerk zu diesem Projekt und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass dieses Projekt alsbald eine staatliche Förderung erfahren wird.
Hier könnte Ihre "Gute Tat" stehen, die Sie zur Bärenbürgerin oder zum Bärenbürger macht!